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 Das Autofahren
  • Es wird links gefahren !
  • Es wird kaum schneller als erlaubt gefahren, eher etwas langsamer. Grund dafür ist wohl die aufmerksame und gut motorisierte Polizei. Auch die Bußgelder sollen empfindlich hoch sein.
  • Automatikschaltung ist genau das Richtige für den Urlaub. Oder kann jemand nach 24 Stunden Flug auf Anhieb mit der linken Hand schalten während er in einer fremden Großstadt auf den Verkehr achten muß, der aus der verkehrten Richtung kommt ?
  • Bei verschiedenen Sehenswürdigkeiten muß man damit rechnen, auf reinen Sandpisten an Ziel fahren zu müssen. Man sollte weder die eigenen noch die Fähigkeiten des Autos überschätzen. Hier ist man ziemlich allein unterwegs.
  • Verschlägt es einen wirklich auf so eine Piste, sollte man sich vor dem Gegenverkehr in acht nehmen. Hier wird meist mit riesigen V8-Geländewagen gerast, was Motor und Fahrwerk hergeben.
  • Auch viele Highways müssen nicht unbedingt zweispurig ausgebaut sein. Vorsicht vor unübersichtlichen Kuppen.
  • In der Regenzeit ist auch die Wüste überflutet. Das Wasser sammelt sich gern in Mulden, durch die auch die Straßen verlaufen können. An solchen Stellen sind deshalb für gewöhnlich Pegel aufgestellt, die die Durchfahrtstiefe anzeigen.
  • Aber auch in der Trockenzeit sollte man auf Sandpisten immer mit überraschend auftauchenden Ausspülungen, tiefem Sand oder großen Steinen rechnen.
  • Straßenkarten für die Großstädte holten wir uns teilweise am dortigen Flugplatz als kostenlose Informationsbroschüren. So fällt die Orientierung in den katastrophal ausgeschilderten Stadtzentren leichter.
  • Trotz der weiten und nicht zu unterschätzenden Entfernungen ist bei Sonneneinstrahlung die Sichtweite im flachen Land kaum größer als 300-400 Meter. Alles, was weiter weg ist, verschwindet in der über dem Asphalt flimmernden Luft.
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 Das Übernachten
  • Motels oder andere Übernachtungsmöglichkeiten gibt es in jeder größeren Ortschaft.
  • Die Zimmer sind in der Regel gut ausgestattet und haben Klimaanlage und meistens Bad/WC.
  • In vielen Motels liegen Kataloge aller anderen Motels der eigenen Kette aus, die es landesweit gibt. So kann man sich für die nächsten Tage orientieren.
  • Im Outback kann es vorkommen, daß die verstreuten Tankstellen die einzigen Ansiedlungen sind. Hier gibt es für gewöhnlich auch Übernachtungsmöglichkeiten und Campingplätze.
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 Das Wetter
  • Wir waren im Spätherbst (in Deutschland Anfang Sommer) in Australien, so daß wir weder die extreme Sommerhitze des Outbacks noch die Regenzeit im tropischen Norden erleben mußten.
    Aus meiner Erfahrung heraus würde ich diese Zeit zum Bereisen Australiens empfehlen.
  • Auch die absolut lästigen und immer gegenwärtigen Outbackfliegen sollen im Sommer in noch größerem Umfang auftreten. Das ständige Wedeln mit der Hand, um die Fliegen aus dem Gesicht zu verjagen, hat einen eigenen Namen: "Aussie-Salut" !
  • Gegen Morgen kann es in dieser Jahreszeit aber, vor allem im Süden des Landes, empfindlich kühl werden. In den Snowy Mountains bei Canberra lag sogar vereinzelt Schnee.
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 Die Kleidung
  • Nicht zu warm, nicht zu kalt. Am besten mehrere Schichten übereinander.
  • Für Wanderungen im Outback sind feste Wanderschuhe gut geeignet.
  • Auf jeden Fall eine sonnenschützende Kopfbedeckung. Die breitkrempigen australischen Hüte sind dafür recht praktisch.
  • Auch eine Sonnenbrille sollte zur Ausstattung gehören. Die Lichteinstrahlung kann man nicht mit europäischen Maßstäben messen; sie ist sehr intensiv. Entsprechende Hinweisschilder sieht man immer wieder. Damit versucht man, mit dem nahen Ozonloch umzugehen.
    Ein Beispiel des Bundesstaates Virginia
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 Das Essen
  • Allgemein : Very British ! Wer's mag...
  • Der Wein soll sehr gut sein. Als Biertrinker habe ich da keine Meinung.
  • Das meiste Bier ist durchaus genießbar, wird aber nicht überall verkauft. Empfehlenswert für die Unterwegsversorgung mit kühlen Getränken sind sogenannte Drive-Through-Shops (Große Getränke-Kühlhäuser mit einer Verkaufstheke, an die man direkt mit dem Auto heranfahren kann und aus dem Wagenfenster heraus einkauft).
  • Der Kaffee ist nicht besonders und ist uns nur in löslicher Form begegnet.
  • Sandwiches gib es an vielen Tankstellen oder beim Bäcker.
  • Brot ist so, wie man es wohl auch aus anderen englischsprachigen Ländern kennt...pure Luft in Kastenform.
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 Dollars sparen ?
  • Man muß nicht unbedingt den größten Straßenkreuzer mieten. Die gehobene Mittelklasse ist erschwinglicher und auch ausreichend komfortabel. Auf das Vorhandensein einer Klimaanlage sollte man aber achten.
  • Happy-Hours in Retaurants nutzen. Das heißt, daß zu schlecht besuchten Tageszeiten vieles günstiger angeboten wird.
  • Auch die Großpackung kann Geld sparen.
  • Auf "Special of the Day" in Restaurants achten. Oft ein Sonderangebot.
  • Wenn es sich vermeiden läßt, nicht in der Wüste oder anderen schlecht erreichbaren Gegenden tanken. Hier wird es, auf Grund mangelnder Konkurrenz, richtig teuer.
  • Motels etwas abseits der Hauptstraßen oder in Vororten suchen.
  • In Touristenzentren gelten auch Touristenpreise für Souvenirs. Wer hier nichts kauft, kennt entweder eine Schnäppchenecke oder er wird spätestens am Flughafen bemerken, daß es noch teurer geht :-).
  • Postkarten und Snacks kann man rund um die Uhr und meist auch an jedem Tag günstig beim Newsagent kaufen (einer Art Tante-Emma-Laden).
  • Auch Handeln brachte, je nach ursprünglicher Nationalität des Gegenübers, gelegentlich Erfolg.
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